Wie kann der Rechtsanspruch auf Ganztagesbetreuung im Grundschulalter ab dem Schuljahr 2026/2027 in der Gemeinde March umgesetzt werden? Darüber hat sich der Ortsverband March-Umkirch bei einem Diskussionsabend mit Nadyne Saint-Cast MdL ausgetauscht.
Die Gespräche waren äußerst produktiv und von hoher inhaltlicher Qualität. Ein herzliches Dankeschön geht hier insbesondere an die anwesenden Schulleitungen von Holzhausen, Neuershausen und der kürzlich eingeweihten Ganztagesgrundschule in Umkirch.
Es zeigte sich eine große Bereitschaft, eine der drei Marcher Grundschulen zu einer Ganztagsschule weiterzuentwickeln.
Im Verlauf des Abends wurde deutlich, dass die Einführung einer Ganztagesgrundschule für alle Beteiligten zahlreiche Vorteile birgt:
- Die Kinder profitieren, da sich Unterricht, Hausaufgaben und Förderung mit Bewegung, Entspannung und Musik abwechseln.
- Die Lehrkräfte erleben eine entspanntere und erfolgreichere Arbeitsumgebung.
- Eltern profitieren von einer besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf, dank eines verlässlichen Bildungs- und Betreuungsangebots. Und die Hausaufgaben werden in der Schule erledigt!
Nadyne Saint-Cast bedankte sich herzlich beim Grünen Ortsverband und den Grünen Gemeinderät*innen für ihr engagiertes und kompetentes Eintreten für mehr Bildungsgerechtigkeit in der March. Denn Bildung ist nicht nur für größere Städte, sondern auch für kleinere Gemeinden ein wichtiger Faktor für Entwicklung und Standortstärkung.


Wenn die Ganztagsschule gut organisiert ist, über eine funktionierende Infrastruktur und gute Ressourcen in Form von Räumlichkeiten, Kooperationen mit Sport- und/oder Musikvereinen, Büchern und Spielsachen (wir reden hier von Grundschülern) verfügt und außerdem ein gutes Außengelände hat, bin ich ganz Ihrer Meinung.
Wenn aber die Gemeinde (March) ohne jegliche finanziellen Ressourcen, die nicht einmal die Lüftung der Sporthalle reparieren kann, die nicht anbauen wird und nicht einmal Platz hat, um allen Schülern ein Mittagessen zu servieren (aus diesem Grund wurde vor acht Jahren die warme Mahlzeit in der Kernzeit gestrichen), über kein angemessenes Außengelände verfügt usw., das Ganze dennoch durchziehen will und das auch noch als Pflicht, ist weder den Eltern noch – schon gar nicht – den Kindern geholfen.
Vielleicht recherchieren Sie, wie die Lage wirklich ist. Schöne Konzepte kann jeder ausarbeiten, aber sie auch umzusetzen ist etwas ganz anderes.