Frauenquote

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sind die erste Partei in Deutschland, die auf die Frauenquote gesetzt hat.

Dass bei uns Frauen erfolgreich in der ersten Reihe Politik machen, verdanken wir nicht zuletzt dieser Tatsache.

Im grünen Frauenstatut ist festgelegt, dass mindestens die Hälfte aller Ämter und Mandate Frauen zusteht. Bei Wahlen zu Vorständen oder bei der Aufstellung von Listen für Parlamentswahlen werden deshalb die ungeraden Plätze von Frauen besetzt – der erste Platz ist also immer einer Frau vorbehalten. Offene Plätze sind keine „Männerplätze“, sondern stehen Menschen aller Geschlechter offen.

Auf diese Weise sind 70 von 118 grünen Bundestagsabgeordneten Frauen, dies entspricht einer Quote von 59,3 Prozent. Darüber hinaus sind 6 der 11 Europaabgeordneten und 3 der 6 Mitglieder des Bundesvorstandes Frauen.

Das wirkt sich auch auf unsere Politik aus: Chancengerechtigkeit für Frauen und Männer ist eine unserer zentralen politischen Forderungen, und da gibt es noch viel zu tun. Wir wollen Rahmenbedingungen dafür schaffen, dass Frauen im Berufsleben gleiche Chancen haben, und auch dafür, dass im Alltagsleben Berufs- und Familienarbeit gerecht zwischen Frauen und Männern aufgeteilt werden kann. Die Frauenquote bricht patriarchale Strukturen auf und schafft Strukturen, die Frauen ermutigen, bei uns mitzuwirken. Dies gilt analog für beispielsweise Redelisten, die mindestquotiert geführt werden oder die Besetzung von Gremien, die mindestquotiert besetzt werden müssen.

Quelle: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

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Frauenstatut

Anhang zum Frauenstatut: Statut zur Gleichstellung

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