Mitglied werden, aber wie?

Bündnis 90/Die Grünen stehen nicht nur in den Umfragen gut da, sondern auch kurz davor, den historischen Höchststand an Mitgliedern mit etwa 52.000 zu überschreiten. Im Vergleich zu SPD und CDU sind 52.000 Mitglieder wenig – und auch im Vergleich mit den Sympathiebekundungen, die uns erreichen. Da geht also noch was. Nur: wie Mitglied werden?

Am einfachsten druckst du dir das Formular über den Button Partei ergreifen aus und schickst es an unsere Adresse (Bündnis 90/Die Grünen, KV Breisgau-Hochschwarzwald, Rehlingstr. 16A, 79100 Freiburg) oder bringst es vorbei.

Das oben verlinkte Formular heißt „Aufnahmeantrag“ – Antrag deswegen, weil der jeweils zuständige Kreisvorstand erst noch über die Aufnahme entscheiden muss.

Als neues Mitglied erhältst du dann ein Infopaket und die Möglichkeit, auf unseren Orts- und Kreismitgliederversammlungen mit abzustimmen*, zu wählen* und zu kandidieren – und damit Einfluss auf die politische Willensbildung der grünen Partei zu nehmen.

Genaueres zu den Rechten der Mitglieder steht in der Satzung des Kreisverbandes.

Und was kostet der Spaß? In unserem Kreisverband ist das so in der Finanzordnung geregelt:

Im Regelfall entspricht der Mitgliedsbeitrag mindestens einem Prozent der monatlichen Nettoeinkünfte des Mitglieds. Der Mindestbeitrag liegt bei 6 Euro pro Monat. Der Beitrag wird auf 1 Euro pro Monat reduziert, wenn das Mitglied nachweislich Leistungen der Grundsicherung nach SGB II (Arbeitslosengeld II oder Sozialgeld) bezieht. Im Einzelfall kann der Kreisvorstand den Beitrag auch für Mitglieder reduzieren, die eine vergleichbare finanzielle Lage darlegen. Das Mitglied ist verpflichtet, entsprechende Nachweise vorzulegen und dem Kreisverband mitzuteilen, wenn die Gründe der Beitragsreduzierung entfallen.

Oder anders gesagt: wer z.B. 1200 Euro netto im Monat verdient, sollte monatlich 12 Euro zahlen – wir überprüfen das nicht, sondern verlassen uns da auf die Selbsteinschätzung. Bundesweit machen die Mitgliedsbeiträge etwa 20% der Einnahmen der Partei aus (Finanzbericht 2009, pdf) und sind damit nach der staatlichen Parteienfinanzierung („Wahlkampfkostenerstattung“) der größte Einnahmeposten im Budget. Auch das übrigens ein Unterschied zu SPD und CDU, die in viel stärkerem Maße Einnahmen durch Unternehmensspenden haben.

* Laut Satzung §4 (3) beginnt das Stimmrecht auf der Mitgliederversammlung einen Monat nach Aufnahme – damit soll verhindert werden, dass Menschen schnell mal eben eintreten, um eine bestimmte Sache oder einen bestimmten Kandidaten/eine bestimmte Kandidatin „durchzuwinken“.

Verwandte Artikel

Kommentar verfassen

Artikel kommentieren


* Pflichtfeld

Mit der Nutzung dieses Formulars erklären Sie sich mit der Speicherung und Verarbeitung Ihrer Daten durch diese Website einverstanden. Weiteres entnehmen Sie bitte der Datenschutzerklärung.