„Klimaschutz soll Spaß machen“

Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer stellte in Breisach im Blauen Haus seine Kampagne „Eine Stadt macht blau“ vor.

BREISACH. „Tübingen – eine Stadt macht blau“ ist das Motto der Kampagne, mit der die Universitätsstadt am Neckar seit 2007 die Herausforderungen des Klimawandels auf unkonventionelle, aber wirkungsvolle Weise angeht. Die zentrale Figur spielt dabei der grüne Oberbürgermeister Boris Palmer. Auf Einladung der Breisacher Ortsgruppe von Bündnis 90/Die Grünen zeigte er jetzt im Blauen Haus in der Münsterstadt die Einsparungserfolge beim CO2-Ausstoß auf und erläuterte die praktischen Beispiele, mit denen Tübingen das Ziel anpeilt, eine klimaneutrale Stadt zu werden.

Seit Palmers Amtsantritt vor 5 Jahren ist man in der württembergischen Stadt (90 000 Einwohner, 25 000 Studenten) schon recht weit vorangeschritten, wie sein Vortrag verdeutlichte. Ein millionenschweres Schulsanierungsprogramm hat in den Tübinger Schulen den CO2-Ausstoß um 60 Prozent reduziert. Damit verbunden sei ein Einsparungsbetrag, der deutlich über den Zinsbelastungen für die Kreditfinanzierung der Sanierungsvorhaben liege, rechnete Palmer vor. Sämtliche Schulgebäude wurden mit Solardächern versehen.

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