Ulrich Martin Drescher: Regional Werte Schaffe

Regional Werte Schaffen
1,5 Grad Klimagesetz
Grüne Konjunktur
Souveräne Kommunen
Waldshut/Kirchzarten, 28. September 2020
Mit einer klaren Ausrichtung auf „Konkret sofort anpacken“ betreibt Ulrich Martin Drescher seine Bewerbung um die Direktkandidatur für Bündnis 90/Die Grünen im Wahlkreis 288 Waldshut-Hochschwarzwald.
Erste Priorität habe, im neuen Bundestag noch 2021 ein „1,5 Grad Klimagesetz“ einzubringen, wie er es gerade innerhalb der bundesweiten Kampagne „GermanZero“ mit voranbringe. Ziel ist ein klimaneutrales Deutschland bis 2035, um das Pariser 1,5-Grad-Ziel einzuhalten. „Gemeinsam für das Klima-Wirtschaftswunder“, engagiert sich Drescher, „die Erderhitzung wartet nicht.“
Als Sprecher der südbadischen „Entrepreneurs for Future“ ist Drescher mit weiteren UnternehmerInnen an der konkreten Umsetzung konsequenter Klimaschutz-Ziele in Betrieben aktiv.
Drescher war 1975 Mitorganisator der erfolgreichen Proteste und Platzbesetzungen gegen das geplante Atomkraftwerk in Wyhl am Kaiserstuhl und fordert als entschiedener Gegner der auch wirtschaftlich katastrophalen Atomenergie -nach dem Etappenerfolg in Fessenheim- die sofortige Stilllegung aller Atomanlagen.
Mit „Regional Werte Schaffen“ lasse sich die Ausrichtung seiner Kampagne gut zusammenfassen, fussend auf seinen praktischen Erkenntnissen als Aufsichtsrats-Vorsitzender der Regionalwert AG Südbaden mit ihren 23 Betrieben im Ernährungsbereich „vom Acker bis auf den Teller“, vom Ökohof über Frischekiste und Regiosupermarkt bis zum Biorestaurant, erklärte Drescher.
Hier habe man inzwischen mit „Richtig Rechnen“ eine Vorgehensweise zur Reform der Finanzbuchhaltung zur ökologisch-ökonomischen Wende entwickelt, die gerade in einigen Betrieben – in Kooperation mit einem führenden Softwareanbieter – praktisch umgesetzt werde und zu ganz neuen Wertermittlungen gemeinwohlorientierter Betriebe führe. Hierzu wolle er jetzt auch die politische Auseinandersetzung um entsprechende gesetzliche Rahmenbedingungen anfachen, damit die Preise die ökologische Wahrheit sprechen.
Die aktuellen Krisen – bezeichnenderweise wie bei Corona häufig durch Übernutzungen der natürlichen Ressourcen mitverursacht – eröffneten neue, aber auch beschwerliche Chancen der Neuausrichtung auf eine „Grüne Konjunktur“. Dies treibe er seit 1992 als Mitgründer und Vorstand von UnternehmensGrün (Berlin), des Bundesverbandes der grünen Wirtschaft, mit inzwischen über 320 weiteren UnternehmerInnen zäh und beharrlich voran.
Gerade jetzt sei es wichtig, Gründungen im nachhaltigen Bereich zur Marktreife zu bringen. Dafür setze er sich seit 2013 als Mitgründer und Aufsichtsrat im Freiburger Start Up-Zentrum „Grünhof“ mit durchaus unterschiedlichen Erfahrungen ein. Diese Praxis könne nun als Blaupause einer grünen Konjunktur auch an Hochrhein und Hochschwarzwald dienen.
„Regional Werte Schaffen ist mein Motto“, bekräftigte er und verweist dazu auf seine inzwischen jahrzehntelangen praktischen Erfahrungen als Aufsichtsrat ökologischer Pionierunternehmen wie EWS Elektrizitätswerke Schönau eG (1990), Solar Fabrik Freiburg (1997), BaumInvest Waldfeldbau (2006), Regionalwert Bürgeraktiengesellschaft Südbaden (2008) und aktuell WEtell Grünfunk.
Aus seiner langjährigen Gemeinderatstätigkeit heraus will Drescher auch die  Selbstermächtigung der Kommunen und Landkreise durch direkte Zuweisungen aus Bundes- und Landesmitteln vorantreiben, statt weiterhin auf spezielle Fördertöpfe zur Erfüllung ihrer Aufgaben angewiesen zu sein.
Drescher ist auch als Antreiber ökologischer Mobilität in der Region unterwegs, für weiteren Ausbau des öffentlichen Verkehrs und ganz praktisch als ehrenamtlicher Busfahrer des „Dreisamstromer“-Bürgerbus.
Im kulturellen Bereich prämiert er im Vorstand des Vereins „SolidarEnergie“ jährlich soziale und kulturelle Projekte in der Region.
„Ökologisch, sozial, basisdemokratisch, gewaltfrei“ ist als Gründungsmotto der Grünen, denen Drescher seit 1986 angehört, nach wie vor Orientierung für ihn; daher setze er auf Aktivieren und Vernetzen örtlicher Initiativen, sowie auf öffentliche Bürgerräte zur Gestaltung gelingender Projekte.
Seine über 40jährigen beruflichen Erfahrungen als Bankkaufmann, Volkswirt und Organisationsmoderator in über 300 Unternehmen und Institutionen habe ihm ein solides Rüstzeug zur realistischen Begleitung der schwierigen, aber dringend notwendigen Veränderungen mitgegeben, das er mit der erforderlichen Nachhaltigkeit auch als Bundestagsabgeordneter einsetzen wolle, erklärte Ulrich Martin Drescher abschliessend.
Bei der letzten Bundestagswahl erzielte Ulrich Martin Drescher für Bündnis 90/Die Grünen sowohl bei den Erst- als auch bei den Zweitstimmen das jeweils bisher beste Ergebnis im Wahlkreis. „Da ist noch mehr drin“, zeigt sich der Bewerber angriffslustig.
Mit freundlichen Grüssen,
Ulrich Martin Drescher
Lindenhof 3
79199 Kirchzarten
+49 171 2737878

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